Dass die Wirkung von Manuka Honig keine Einbildung ist sieht man auch daran, dass er für Tiere gleichemaßen wirksam ist. Manuka ist ein Breitband-Antibiotikum/ Antiseptikum und kann bei Tieren genau die gleichen Effekte erzielen, wie beim Menschen auch. Dabei spielt die Größe des Tieres keine Rolle: Manuka-Honig wird bei Nagetieren ebenso erfolgreich eingesetzt wie bei Pferden. 

Manuka Honig oder Medihoney bei Tieren?

Medihoney ist seitens der Inhaltsstoffe identisch mit hoch konzentriertem Manuka-Honig. Jedoch wird Medihoney aufwändig, unter anderem durch eine Behandlung mit Gamma-Strahlen, sterilisiert. Dies ist notwendig, da bei Manuka Honig immer eine theoretische Gefahr besteht, Spuren von Botulin zu enthalten. Damit es als Medizinprodukt für Menschen zugelassen werden kann, muss diese Gefahr so weit wie möglich ausgeschlossen werden. In der klinischen Anwendung ist Manuka Honig bei Menschen deshalb nur in der Medihoney-Variante zulässig. Dies ist zwar löblich, aber auch sehr teuer: Ein Kilogramm Medihoney kostet bis zu 800 Euro. Damit sind viele Tierhalter schlichtweg überfordert.

Medihoney ist bei Tieren auch nicht wirklich notwendig bzw. sinnvoll. Für die Behandlung von inneren oder äußeren Infektionen reicht ein ausreichend konzentrierter Manuka Honig vollkommen aus. Ein MGO von 400+ sollte es mindestens sein, dann werden die Tiere aber schnell genesen können.

Manuka Honig für Kleintiere

Wie wirksam Manuka Honig auch für Tiere ist, sieht man bereits bei den kleinsten Haustieren. Hamster, Ratten, Schläfer und andere Nager lassen sich sehr gut mit Manuka Honig behandeln. Da die kleinen Säugetiere sehr empfindlich auf Infektionen aller Art reagieren, ist eine schnelle und umfassende Behandlung sehr wichtig. Ein Breitband-Antibiotikum auf natürlicher Basis wie Manuka-Honig ist deshalb ein hervorragendes Mittel für eine Sofortbehandlung.
Bei Oraler Einnahme ist dies auch kein Problem: Die süßende Wirkung von Manuka Honig macht es einfach, ihn unter das Wasser oder das Futter zu mischen.

Bei der äußeren Anwendung ist dies aber schwieriger. Obwohl Manuka Honig einen leicht strengen Geschmack hat, überwiegt doch die Süße. Einfach puren Honig auf Entzündungen oder andere Veränderungen an der Haut zu träufeln hätte bei den Nagetieren deshalb kaum einen Effekt: Sie würden es sich sofort ablecken.
Aus diesem Grund sind Salben mit einem hohen Wachsanteil wesentlich wirkungsvoller. Wachs, insbesondere Bienenwachs, wird von den Nagetieren nicht als Nahrungsmittel identifiziert. Darum ist die Ableck-Gefahr deutlich geringer. Im Handel sind Bienenwachs-Salben mit Manuka-Honig verfügbar. Mit einem MGO von 400+ ist eine ausreichende Konzentration vorhanden, die auch bei schwierigen Fällen schnell Wirkung zeigen kann. Selbst Hamster mit hartnäckigen Entzündungen in den Handballen werden von Tierärzten standardmäßig mit Manuka-Honig-Wachssalbe behandelt.

 

Manuka Honig bei Katzen

Manuka wird aus dem neuseeländischen Teebaum, der Neuseelandmyrte, gewonnen. Teebäume und Myrten sind reich an Phenolen. Das ist für Katzen absolut unverträglich und sie können schwere Verdauungsprobleme davon bekommen. Teebaumöl oder Teebaum-Tees sind für Katzen daher vollkommen ungeeignet.
Bei Manuka-Honig handelt es sich jedoch um den verdauten Nektar der Neuseelandmyrte. Die Pollen werden von der Biene aufgenommen und zu Honig verarbeitet. Aus diesem Grund hat Manuka Honig keine Phenole. Vor allem beim Wirkstoff, dem Methylglyoxal, handelt es sich nicht um eine Phenolverbindung.

Grundsätzlich ist Bienenhonig zur Behandlung von Katzen gut geeignet. Es spricht deshalb nichts dagegen, die Honig Behandlung mit Manuka Honig aufzuwerten. Wichtig ist dabei, dass bei der Zubereitung von Nahrungsergänzungen der Honig nicht über 40°C erwärmt wird. Die Inhaltsstoffe könnten sonst Schaden nehmen. Aber auch Katzen sind kleine Tiere, die entsprechend empfindlich reagieren. Die Verträglichkeit von Manuka sollte deshalb allmählich in immer höheren Dosen getestet werden, bevor die Mieze die „volle Packung Methylglyoxal“ bekommt.

Bei der äußeren Anwendung ist Manuka Honig bzw. ein Präparat davon für die äußere Anwendung bei Katzen gut geeignet. Die Ableck-Gefahr ist bei Katzen indes besonders gering: Katzen haben keine Geschmacksnerven, um Süßes schmecken zu können.

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Manuka Honig bei Hunden

Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde sehr wohl in der Lage, Süßes zu schmecken. Manuka-Honig muss den treuesten aller Haustieren deshalb nicht mühsam unter die Nahrung gemischt werden. Der Hund lässt sich gerne direkt mit dem Manuka-Honig füttern. Wie beim Menschen gilt auch bei Hunden die Mindest-Konzentration von MGO 400+ in der akuten Krankheitsphase. Alles darunter ist nur für eine vorbeugende Behandlung zu gebrauchen. Da man Manuka bzw. Mehylglyoxal nicht überdosieren kann, darf in der akuten Phase ruhig nach dem Prinzip „viel hilft viel“ operiert werden.

MGO 500+ oder mehr können nicht schaden sondern verkürzen eher die Krankheit des Tieres. In der oralen Einnahme ist Manuka Honig aber ein ebenso breit wirkendes Heilmittel, wie es auch beim Menschen ist. Husten, Magenverstimmungen, Blasenenzündungen, Nierenleiden und vieles mehr lässt sich bei Hunden mit Manuka-Honig therapieren. Zwar hat auch Manuka-Honig seinen Preis: Mit 40 – 50 Euro muss man pro Glas durchaus rechnen. Jedoch hat man dies mit den eingesparten Besuchen beim Tierarzt schnell wieder ausgeglichen.

Manuka Honig bei Pferden

Pferde wirken auf einen Laien als große, starke und unverwüstliche Tiere. Wer aber sich ein wenig mit Pferdehaltung beschäftigt, der weiß, dass die sanften Riesen durchaus ihre empfindlichen Seiten haben. Die Pferde fangen sich erstaunlich schnell Magenverstimmungen, Koliken, Entzündungen aller Art, Pilzinfektionen und vor allem Erkältungen ein. Hier genügt es, einmal die Schwitzdecke zu vergessen, um dem armen Huftier einen ordentlichen Husten zu verpassen.

Pferde, neben ihrem unendlichen Vertrauen zum Menschen, haben den Vorteil dass sie recht geschmackssicher sind. Vor allem warme Tees werden im Krankheitsfall sehr gerne angenommen. Das ist die perfekte Gelegenheit, um sie mit Manuka-Honig zu versorgen. Denn Süßes steht bei den Reittieren ganz oben auf der Geschmacksliste.

Wie bei Hunden auch ist die Verabreichung von Manuka bei Pferden deshalb besonders einfach. Allerdings braucht ein so großes Tier auch eine entsprechende Dosis. Manuka Honig mit einem MGO von 400+ ist hier schon als absolutes Minimum für eine innere Anwendung anzusehen.

Druckstellen, Pilzinfektionen und andere Wunden an der Haut lassen sich bei Pferden ebenfalls gut mit Manuka Honig behandeln. Einfach pur oder leicht verdünnt auf die entsprechenden Stellen streichen – nach wenigen Tagen sind die meisten Infektionsherde bereits deutlich abgeklungen.

 

Manuka Honig bei Echsen

Manuka Honig ist ein Breitband-Antiseptikum. Dem entsprechend kann man es für die Bekämpfung der unterschiedlichsten Erreger anwenden. Ob Pilz, Bakterium oder Virus – mit Manuka Honig bekommt man die meisten Infektionen gut in den Griff. Dabei spielt das Wirtstier keine Rolle. Selbst Echsen können Infektionen an Wunden erleiden, die behandelt werden müssen. Manuka Honig eignet sich hier ebenfalls bei der äußeren Anwendung. Bei verletzten Reptilien sollte zudem darauf geachtet werden, dass sie immer ausreichend Frischwasser zur Verfügung haben. Besonders Schlangen und Eidechsen trocknen bei einer Verletzung schnell aus.
Für die innere Anwendung ist Manuka Honig bei Reptilien jedoch nicht optimal geeignet. Manuka ist ein so wirkungsvolles Antibiotikum, dass es bei Reptilien auch die gesunden Darmbakterien abtöten kann. Dann muss das arme Tier wieder mit Aufbaupräparaten versorgt werden. Bevor also Reptilien mit Manuka-Honig versorgt werden, sollte man in jedem Fall den Tierarzt fragen.

 

Manuka Honig bei Vögeln

Vögel sind keine Säugetiere und haben einen entsprechend anderen Stoffwechsel. Tatsächlich sind sie eher mit den Reptilien verwandt als mit den Nagern, Hunden oder Katzen. Es liegen keine gesicherten Erkenntnisse über die Wirkung von Manuka auf Vögel vor. Viele Vogelhalter konnten aber bereits positive Wirkungen von Manuka Honig auf ihre Sittiche oder Papageien beobachten. Vor allem der gefürchtete Mega oder der Staphylococcus aureus wurde schon häufig erfolgreich mit Manuka Honig bekämpft. Da Vögel aber wesentlich kleinere Körper haben, reichen die schwächer konzentrierten Manuka Honig Typen für den Anfang aus. Insgesamt ist es bei Vögeln ratsamer, Manuka als Immunsystem stärkendes Mittel zu verwenden als bei einer akuten Erkrankung. Hier sollte vor der Verabreichung mit Manuka Honig immer zunächst der Tierarzt konsultiert werden. Eine äußere Anwendung ist zwar möglich, aufgrund des Federkleides von Vögeln aber schwierig. Vögel haben gewähnlich einen starken Putzdrang. Wenn ihnen das Gefieder mit Manuka verklebt wird, wird der Vogel immer versuchen die Stelle zu säubern. Das kann bei hoch dosiertem Manuka Honig wieder zu Magenproblemen beim Vogel führen.

 

Manuka Honig bei Fischen und Insekten

Fische sind nicht mit Manuka Honig behandelbar. Das gilt für Ziefische in allen Größen und Varianten wie für Zuchtfische für den Verzehr. Insekten und Spinnentiere können ebenfalls nicht mit Manuka behandelt werden. Zwar lässt sich der Honig an die Tiere verfüttern, das wäre aber Verschwendung.

 

Zusammenfassung: Manuka Honig bei Haustieren

Manuka Honig kann auf drei Arten bei Haustieren eingesetzt werden

– Zur Prävention
– Zur inneren Anwendung
– Zur äußeren Anwendung

Manuka Honig ist ein Antibiotikum und Antiseptikum mit einem breiten Anwenungsgebiet. In geringen Dosen kontinuierlich dem Futter oder dem Trinkwasser beigesetzt, hilft es dabei das Immunsystem der Haustiere zu stärken. Sie werden dadurch signifikant seltener krank und man spart sich viele Besuche beim Tierarzt.
Bei einer akuten Erkrankung kommt es stark auf den Typ des Haustiers an. Ein Hund und ein Pferd verträgt Manuka Honig am besten. Katzen können auch gut behandelt werden. Auch Nager sprechen gut auf eine Behandlung mit Manuka Honig an. Vögel und Reptilien sollten nur in der äußeren Anwendung oder zur leichten Stärkung des Immunsystems mit Manuka Honig versorgt werden.
Je kleiner das Tier ist, desto schwächer sollte die Manuka-Dosis sein. Dies gilt in Menge und Konzentration. Ein Honig mit zu starkem MGO kann die natürliche Darmflora von Kleintieren schwächen. Bei großen Tieren wie großen Hunden oder Pferden kann man stärker konzentrierten Manuka Honig verwenden.
Bei äußerer Anwendung ist bei kleinen wie bei großen Tieren, einschließlich Reptilien, hoch konzentrierter Manuka-Honig sinnvoll. Nur sollte man dann die Wunde gut verbinden, damit das Tier sich den starken Manuka nicht ableckt. Bei Katzen ist die Gefahr des Ableckens geringer, da sie kein Süß schmecken können. Um sicher zu gehen, kann bei der äußeren Anwendung auch auf Mittel zurück gegriffen werden, die für Menschen entwickelt wurden. Diese sind zwar etwas teurer und basieren auf dem aufwändig sterilisiertem Medihoney. Sie wirken aber etwas gezielter und haben nicht den verführerisch süßen Geschmack.

Manuka Honig ist für Tiere wie für Menschen ein hoch wirksames Allheilmittel für die akute Behandlung oder für die allgemeine Stärkung des Immunsystems. Mit einem Glas Manuka im Haus kann man so die ganze Familie samt Haustieren gesundheitlich fördern und unangenehme Infektionen vermeiden. Das ist auf Dauer günstiger als ein Arztbesuch.

Letzte Aktualisierung am 21.01.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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