Das vierte Produkt der fleißigen Bienen

Honig und Wachs kennt jeder und weiß woher diese Naturstoffe stammen. Dann gibt es noch den „Gelee Royale“, diesen legendären Superhonig, den nur die Bienenköniginnen bekommen. Doch die fleißigen Bestäuber-Insekten haben noch ein viertes Produkt im Programm, welches der Mensch seit Jahrhunderten zu Nutzen weiß. Die Rede ist vom allgemein kaum bekannten „Propolis“. Was hat es mit diesem wundersamen Material der Honigbiene auf sich?

Ideale Bedingungen für Pilze und Bakterien

In einem Bienenstock herrschen definierte klimatische Bedingungen. Für sich selbst aber vor allem für die Aufzucht ihrer Nachkommen brauchen die Bienen eine konstante Temperatur und Feuchtigkeit. Exakt 35° Celsius und 75% Luftfeuchtigkeit sind für die Bienen, die Königin und die Brut ideal. Da es darüber hinaus auch noch jede Menge organisches Material in einem Bienenstock gibt, finden auch Schimmel, Flechten und Bakterien hier ideale Wachstumsbedingungen. Doch die Bienen haben hier eine Waffe entwickelt, die es mit diesen schädlichen Mikroorganismen aufnehmen kann: Die Propolis.

Superwachs für viele Anwendungen

Die „Propolis“ ist eine wachsartige bis harzige Substanz, die von den Bienen selbst produziert wird. Andere Bezeichnungen für Propolis sind Stopfwachs, Vorstoß, Bienenleim oder Kittwachs. Diese Substanz hat ein breites Spektrum an Eigenschaften. Es wirkt:

  • Antimykotisch
  • Antiviral
  • Antibiotisch

und hilft damit, den Bienenstock frei von Keimen zu halten.
Propolis ist dabei nicht durchgängig homogen. Es kann, abhängig nach Bedarf, Art der Biene und Zugänglichkeit der Rohstoffe, stark in seinen Inhaltsstoffen variieren.

Die Biene überzieht alle Wachszellen mit der Propolis. Auch die Stelle, an welcher der Bau mit einem Baum verbunden ist, wird von der Propolis überzogen. Können Bienen bestimmte Fremdkörper im Stock nicht entfernen, hüllen sie ihn ebenfalls mit Propolis ein. So erzeugen sie eine gleichermaßen antiseptische Oberfläche und schützen damit die empfindlichen Maden und sich selbst gegen Erreger aller Art.

 

Seit Jahrtausenden in Gebrauch

Die geringe Bekanntheit von Propolis ist nicht wirklich zu verstehen. immerhin ist es schon seit Jahrtausenden in Verwendung. Bereits die alten Ägypter verwendeten diesen interessanten Stoff um damit ihre Mumien herzustellen. Ganz in Vergessenheit ist Propolis nie gefallen. Die Imker wussten seit jeher, was es mit dem wenig attraktiv anmutendem Stoff aus dem Bienenstock auf sich hat. Die breite Anwendbarkeit des Naturstoffs machte es schnell zum einem zentralen Bestandteil von jeder Hausapotheke. Naturheilkundler schwören bis heute auf die gesund machende Wirkung von Propolis. Das ist auch weitestgehend wissenschaftlich erwiesen – jedoch auch mit gewissen Einschränkungen.

Vorsicht Pollen

Propolis besteht aus ca 5 – 10% aus Blütenpollen. Die Blütenpollen in Propolis haben genau die gleiche allergene Wirkung, wie die frei fliegenden Pollen ebenfalls. Starke Allergiker sollten daher Abstand von der Anwendung von diesen Naturheilstoff halten. Falls man sich nicht sicher ist, sollte man sich vorher testen lassen. Die weiteren Bestandteile sind Baumharz, Wachs, und ätherische Öle. Diese können zwar ebenfalls als Allergene auftreten, das ist jedoch wesentlich seltener.

Breites Anwendungsspektrum

Im Wesentlichen wirkt Propolis antiseptisch. Es bekämpft Bakterien, Viren und Pilze. Dabei ist die Darreichungsform weitestgehend gleichgültig. Propolis kann als Pille oder Tinktur konsumiert werden. Es eignet sich hervorragend zur Herstellung von Salben. Sogar als Inhalationslösung kann Propolis enorm wirksam sein. Die breite Anwendbarkeit und die universelle Wirkung von Propolis macht es zur Behandlung von einer Vielzahl an Erkrankungen und Verletzungen brauchbar. Ein Auszug der Anwendungsgebiete ist hier:

  • Abwehrschwäche
  • Aphten (Entzündungen im Mundraum)
  • Arteriosklerose
  • Asthma
  • Blasenentzündung
  • Bronchitis
  • Darmentzündung
  • Erkältung
  • Gallenblasenentzündungen
  • Gedächtnisschwäche
  • Gicht
  • Grippe
  • Halsbeschwerden
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzmuskelschwäche
  • Herpes
  • Kehlkopfinfektion
  • Magen-Darm-Grippe
  • Magengeschwüren
  • Magenschleimhautentzündung
  • Nebenhöhlenverstopfung
  • Parodontose
  • Rheuma
  • Schilddrüsenleiden
  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnschmerzen

Darüber hinaus wurde die Wirksamkeit von Propolis bereits bei folgenden Beschwerden und Krankheiten wissenschaftlich erwiesen:

Heuschnupfen: Prof. Dr. Chauvin aus Paris hat bereits im Jahr 1980 eine Aufsehen erregende Studie zur Heuschnupfenbehandlung durchgeführt. Die von ihn behandelten Personen waren alle starke Heuschnupfen-Allergiker und konnten nachweislich von ihren Beschwerden geheilt werden. Der Effekt war sogar anhaltend und nachhaltig.

Hoher Blutdruck: Prof. Dr. Harnay aus Bulgarien experimentierte mit Propolis als Blutdruck senkendes Mittel. Der Erfolg war erstaunlich und machte Propolis zur Therapie dieser Krankheit als gute, natürliche Alternative brauchbar.

Zahnbelag: Hartnäckige Plaques konnten in Studien wissenschaftlich erwiesenermaßen dauerhaft entfernt werden.

Wundbehandlung: Die heilende Wirkung von Propolis bei Kratzern und Schürfwunden ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Vor allem seine antimykotische und antibakterielle Wirkung macht es zur schnelleren Wundheilung geradezu prädestiniert. Dies wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Anwendung von Propolis

Zugegeben: Frisch geerntet ist die schmutzige, klebrige, weißgelbe Masse nicht wirklich ein schöner Anblick. Wüsste man es nicht besser, würde man es als „Dreck“ identifizieren. Doch damit verschwendet man einen sehr wertvollen Schatz der Natur. Propolis wird durch einen einfachen Trick gewonnen: In den Bienenstock wird ein Netz aus Kunststoffgewebe gelegt. Die Bienen können mit dem fremdartigen Stoff nichts anfangen und sie können ihn nicht entfernen.

Also umhüllen sie ihn mit Propolis, damit von ihm keine Gefahr ausgehen kann. Ist das Netz ausreichend umhüllt, wird es Aus dem Stock entfernt und in die Tiefkühltruhe gelegt. Dort härtet es aus, bis es vollkommen spröde ist. Anschließend lässt es die Propolis ganz leicht von dem Netz herunter brechen. Es wird dann noch granuliert und gemahlen – fertig ist der Grundstoff für eine Vielzahl von Arzneimitteln.

Die einfachste Form, Propolis zu einer Medizin weiter zu verarbeiten, ist die Herstellung einer Tinktur. Dazu wird die Propolis in hoch konzentriertem Alkohol gelöst. Diese Tinktur ist wiederum der Grundstoff für eine Vielzahl weiterer Anwendungen: Inhalationen, Wundauflagen, Teezusätze und vieles mehr. Mit Vaseline gemischt, wird die Propolis-Tinktur zu einer hoch wirksamen Salbe. Die Liste ist schier endlos.

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Manuka und Propolis

Manuka ist ein Honig, der aus dem Nektar der Südsee-Myrte gewonnen wird. Dieser Strauch kommt nur in Neuseeland und im Süden Australiens vor. Manuka ist ein anerkanntes Naturheilmittel. Mit Gammastrahlen desinfiziert wird er auch in der reguläen Medizin angewendet. Dann heißt Manuka-Honig aber „Medihoney“.

Zunächst einmal ist Manuka ein ganz normaler Honig. Wie der europäische Bienenhonig auch, ist Manuka reich an Vitaminen, Spurenelementen und Wasserstoffperoxyd. Damit hat er ebenfalls eine desinfiziernde und Wund heilende Wirkung.

Beim Manuka Honig kommt aber noch ein weiterer, hoch wirksamer Inhaltsstoff hinzu: Das Methylglyoxal. Dieser mit MGO abgekürzte Inhaltsstoff wurde bereits in zahlreichen wissenschaftlichen Studien als antibakterielles Breitband-Therapeutikum identifiziert. Die Qualität von Manuka-Honig hängt von seiner Konzentration an MGO ab. Deshalb wird dieses Naturheilmittel mit einem strengen Regelsystem klassifiziert. Echter Manuka-Honig weist seinen Gehalt an MGO präzise aus. Der kaum wirksame MGO 50+ ist der schwächste aller Manuka-Honige. Der am höchsten konzentrierte Manuka Honig hat eine Konzentration von 550 mg pro Kilogramm – also fast ein halbes Gramm reines Methylglyoxal. Das macht sich auch farblich und geschmacklich bemerkbar: Der am höchsten konzentrierte Manuka Honig ist sehr dunkel und schmeckt leicht bitter.

Wo Bienen sind, ist jedoch auch Propolis. Was also mit dem „normalen“ Propolis bereits erreicht werden kann, wird vom Manuka-Propolis nochmals weit übertroffen. Tatsächlich sind die Tinkturen und Salben aus Manuka-Propolis nochmals um ein Vielfaches wirkungsvoller, als es die Produkte von normalen Honigbienen sind.

 

Das Beste von der Biene

Wer also einmal ein Naturheilmittel ausprobieren möchte, der kann mit Manuka-Propolis sich auch gleich das Beste von der Biene gönnen. Das aus der Neuseelandmyrte gewonnene Propolis ist ohne Zweifel das Beste seiner Art. Mit Manuka-Propolis bekommt man die geballte Kraft der Natur zu spüren. Hochwirksam gegen Infektionen und Entzündungen aller Art und dabei hervorragend verträglich ist Manuka-Propolis eines der besten Naturheilmittel, die man kaufen kann.

 

Manuka-Propolis Produkte

Die meisten Manuka-Propolis-Produkte sind ebenfalls Tinkturen auf Alkoholbasis. Im Handel gibt es aber auch Alkohol freie Varianten. Dies ist interessant für Anwender, die aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen keinen Alkohol zu sich nehmen wollen. Salben und Pillen ergänzen das Angebot von Manuka-Propolis Produkten darüber hinaus.
Besonders in der Winterzeit sind die Lutschbonbons aus Manuka-Propolis sehr wirksam gegen Husten und Halsbeschwerden. Außerdem schmecken sie hervorragend. Mit 9 Euro pro Packung sind sie zwar nicht gerade preiswert. Aber dieses aus rein natürlichen und hochwirksamen Substanzen hergestellte Bonbon ist seinen Preis in jedem Fall wert.

 

Manuka Honig und Manuka Propolis – perfekt im Team

Manuka Honig und Manuka Propolis können sich hervorragend gegenseitig ergänzen. Zwar ist beides für innere und äußere Anwendungen gleichermaßen empfohlen. Wer jedoch allergisch auf die Pollen im Propolis reagiert, hat im Manuka Honig eine hervorragende Alternative. Wer hingegen einen Wundauftrag mit dem klebrigen Honig nicht so gerne hat, der kann mit einer Manuka Propolis Tinktur einen ähnlich guten Erfolg erzielen. Es schadet auch nichts, beide Mittel in Kombination zu verwenden. Im Gegensatz zu chemischen Arzneimitteln haben Manuka Honig und Manuka Propolis keinerlei schädlichen Wechselwirkungen – im Gegenteil. Was das eine Mittel nicht „erwischt“, das holt sich das andere. Gemeinsam sind Manuka Honig und Manuka Propolis damit eine Allzweckwaffe gegen eine Vielzahl von Infektionen und Entzündungen.

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