Mit einem zuckerhaltigem Stoff abnehmen? 

Es klingt reichlich paradox. Honig besteht zu einem großen Teil aus Zucker. Zucker sind reine, schnell verdauliche Kohlenhydrate die eigentlich enorme Probleme verursachen. Sie habe eine so hohe Energiedichte, dass sie sofort zum Fett ansetzen führen, wenn man sie nicht sofort abtrainiert. Grundsätzlich macht Manuka Honig da keine Ausnahme. In einem Gesamtkonzept der Ernährungsumstellung und neuem Bewegungsmanagement kann Manuka Honig aber einen wirksamen Beitrag zum Abnehmen leisten.

 

Wie es nicht geht

Über die Honig Diät wird schon viel gesprochen. Erfunden hat sie der US-amerikanische Ernährungswissenschaftler und Pharmazeut Mike McInnes. Er wird oft mit der These zitiert, dass „zwei Löffel Honig am Abend bis zur 2,5 Kilogramm Fett pro Woche verschwinden lassen“.
Auf den Punkt gebracht: Das ist Unsinn. Wer sich aber mit dem ganzen Buch von McInnes beschäftigt hat, der wird diese These auch in dieser Form nicht darin finden. Wer seine Ernährung nicht umstellt und sich nicht bewegt, der wird auch mit den zwei zusätzlichen Löffeln Honig am Abend eher weiter zunehmen als abzunehmen.
Was McInnes aber meint ist, dass zwei Löffel Honig am Abend für den Tagesbedarf an Zucker ausreichend sind. Wenn darüber hinaus auf jeglichen Konsum von Zucker verzichtet wird, hat man schon einen großen Teil für ein verbessertes Ernährungsverhalten erreicht.

Die Honig-Diät, verbessert durch Manuka

Die Honig-Diät zielt auf eine Reduktion bzw. Totalverzicht auf raffinierten Zucker. Wenn schon aktiv gesüsst werden soll, dann bitte mit diesem Naturstoff. Bereits normaler Bienenhonig kann hier viel erreichen. Zwar hat Bienenhonig sogar mehr Kalorien als reiner Industriezucker. Dafür bekommt man mit dem Bienenprodukt mehr als nur die reinen Kohlenhydrate. Dafür bekommt man mit dem Bienenprodukt mehr als nur die reinen Kohlenhydrate. Bienenhonig enthält Wasserstoffperoxyd, was entzündungshemmend wirkt.

Darüber hinaus hat er Aminosäuren, Mineralsalze und sogar Vitamine. All das kann Zucker alleine nicht bieten. Mit zwei Teelöffeln Honig am Tag wird der Bedarf an gesunder Süße am Tag gedeckt. Verzichtet werden sollte im Gegenzug auf jegliche Form von Zucker. Damit ist nicht nur die weiße, kristalline Form gemeint. Auch die versteckten Zucker, wie sie in Fastfood und Softdrinks zu finden sind, sollte man vermeiden.
Mit der Forderung, den Honig abends zu konsumieren, wird ein weiterer Effekt erzielt.

Gesunder Schlaf fördert das Abnehmen

Die warme Milch mit Honig ist schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Getränk zur Beruhigung. Milch hat aber ihrerseits viele Kalorien und wird ernährungstechnisch nicht mehr zu 100% empfohlen. Die Honig-Diät schlägt statt der Milch warmes Wasser vor. Zusätzliche Würze wird durch die Zugabe von Zimt erreicht. Dieser Honig-Zimt-Trunk hat folgende Wirkungen:

– Hilft beim Einschlafen
– Versorgt mit Zucker, Mineralstoffen, Vitaminen
– Wirkt antibakteriell und beruhigend für den Magen.

Vor allem beim letzten Punkt wird deutlich, warum warmes Wasser hier besser ist als Milch: Milch hat eine hemmende Wirkung für alle Medikamente. Die antibakterielle Wirkung von Honig wird durch Milch etwas herab gesetzt. Außerdem: 3,5% Fettanteil in einem Liter Vollmilch sind volle 35 Gramm Fett.

Mit einem gesunden Schlaf ist schon der Grundstein für einen erfolgreichen und stressarmen Start in den Tag gelegt.

Gesund in den Tag starten

Die Honig-Diät unterscheidet sich nicht erheblich von anderen Diäten. Im Grunde geht es bei ihr um die Reduktion von Zucker und seinen Derivaten, mehr Eiweiss und Gemüse. Obst ist zwar gestattet aber in Maßen, da auch der Fruchtzucker in Banane, Orange und Apfel vom Körper wie normaler Traubenzucker verarbeitet wird. Aber eine Banane ist in jedem Fall besser als ein Schokoriegel.

Die beste Diät nützt aber nichts, wenn man sich nicht auch entsprechend bewegt. Eine Gewichtsreduktion geschieht nur dann, wenn mehr Energie verbrannt als aufgenommen wird. Zwar ist der Grundumsatz von ca. 1400 Kalorien pro Tag bereits erheblich. Dennoch, unsere gegenwärtigen Ernährungsgewohnheiten übertreffen diesen Tagesbedarf in der Regel bei Weitem.

Empfehlenswert für ein konsequentes Abnehmen ist deshalb, genau auf seine Ernährung zu achten. Hier hilft: Information, Information und nochmal Information. Nur wer ganz genau weiß, was er zu sich nimmt, kann sein Kalorien-Konto im Griff halten. Hier können auch strikte buchhalterische Methoden helfen. Ein Ernährungs-, Bewegungs- und Abnehm-Tagebuch hilft hier, die Effekte und Gewohnheiten genau zu dokumentieren.

 

Sechs Wochen durchhalten

Die gute Nachricht ist, dass man bei einer Umstellung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens einen Zeitraum von ca. 6 Wochen eiserne Disziplin aufbringen muss. Jedoch sollte man in diesem Zeitraum schon respektable Erfolge verzeichnen können. Nach den sechs Wochen passiert etwas erstaunliches: Die Diät ist zwar nach sechs Wochen nicht zu Ende. Aber nach diesem Zeitraum hat sich der Körper und die Psyche an eine Umstellung so sehr gewöhnt, dass das Beibehalten praktisch automatisch geht. Diese sechs Wochen lang hilft aber Disziplin: Kein Zucker, Ernährung in Maßen, Bewegung in Massen und als Belohnung den Honig-Drink am Abend sind das Rezept, um tatsächlich die 2,5 Kilogramm pro Woche los zu werden. Aber wie gesagt – nach sechs Wochen sind da schon enorme 12,5 Kilogramm weniger auf der Waage. Das sollte man dann schon sehen. UNd als Bonus gibt es ein ganz neues Vitalitätsgefühl obendrauf: Der Schlaf wird viel besser, die Haut wird reiner und der Lebensmut nimmt wieder richtig zu.

A propos Schlaf….

Schlechter Schlaf ist ein Gewichttreiber. Wenn es mit dem Abnehmen nicht klappen will oder man einfach nicht die Lust dazu findet, kann das an einer mangelhaften Nachtruhe liegen. Ursache dafür ist bei übergewichtigen Menschen häufig eine Schlafapnoe. Hier hilft nur der Gang ins Schlaflabor und das Tragen einer CPAP Maske in der Nacht. Jedoch stellt sich der Effekt quasi unmittelbar ein: Man wird ausgeruhter, frischer, lebensfroher und motivierter – und kann dann mit dem Bewegungs- und Diätprogramm voll durchstarten.

Upgrade mit Manuka

In dieser Kombination kann die Honig-Therapie durchaus funktionieren. Aber mit Manuka-Honig gibt man dem ganzen Projekt noch ein zusätzliches, sinnvolles Upgrade. Statt profanem Bienenhonig holt man sich damit eine „Nonplusultra“ Variante im Haus, die eine ganze Reihe positiver, zusätzlicher Effekte erzielen kann.

 

Bewährtes Heilmittel aus Neuseeland

Die Manuka ist der neuseeländische Teebaum bzw. die „Südseemyrte“. Es ist ein buschartiges Gewächs, welches aber auch sehr hoch wachsen kann. Manuka blüht das ganze Jahr und ist damit ein sehr zuverlässiger Lieferant für Nektar.
Die Manuka wird schon seit Jahrhunderten für medizinische Anwendungen eingesetzt. Ihre Blätter liefern getrocknet einen wohltuenden Tee. Die Rinde lässt sich ebenfalls trocknen, pulverisieren und zur Behandlung von vielerlei Krankheiten eingesetzt werden. Der Honig wird von eigentlich ganz normalen Bienen produziert. Normaler Honig ist bereits durch seine Vitalstoffe ein anerkanntes Naturheilmittel. Neben den Mineralien, Vitaminen und Wasserstoffperoxyd wartet der Manuka-Honig aber mit einem weiteren Superstoff auf: Dem Methylglyoxal.

 

Superstoff Methylglyoxal

Diese chemische Verbindung mit dem sperrigen Namen ist heute ein anerkanntes Breitband-Antibiotikum. Es kann innerlich wie äußerlich eingesetzt werden und ist dort gleichermaßen wirksam. Der exakte Heilmechanismus von Methylglyoxal wird von der TU Dresden gegenwärtig noch gründlich erforscht. Man weiß noch nicht genau wie und warum sich diese enorme heilende Wirkung bei Manuka einstellt. Dass es aber ein hocheffizientes Naturheilmittel ist, darüber besteht heute kein Zweifel mehr.

Wirksamkeit von Manuka-Honig beim Abnehmen

Es sind vor allem die heilende, antiseptischen Eigenschaften, mit welchen der Manuka Honig beim Abnehmen helfen kann. Übergewicht kann auch eine schlechte Verdauung als Ursache haben. Manuka Honig hilft durch seine antibakteriellen Eigenschaften dabei, die Verdauung zu normalisieren. Es hat sich vor allem gegen den gefürchteten Helicobacter Pylori als sehr wirkungsvoll erwiesen. Darüber hinaus stärkt das Methylglyoxal im Manuka Honig das Immunsystem und regt den Stoffwechsel an. In Summe sind dies hoch willkommene Eigenschaften, wenn es um ein Abnehmprojekt geht.

Leber und Herz werden ebenfalls gestärkt. Das ist bei stark übergewichtigen Personen sehr wichtig, da sich dort große Mengen an Fett ablagern.

 

Naturheilmittel ohne Nebenwirkungen

Manuka Honig ist ein hochwirksames Naturheilmittel. Nebenwirkungen sind nur wenige bekannt. Es kommt stark auf die Konzentration von Methylglyoxal im Manuka Honig an. Viel hilft hier keineswegs viel. Um wirksam zu sein, sollte der Honig eine Einstufung von MGO 400+ haben. Ab MGO 550+ wird der Honig sogar ein bisschen bitter. Allergische Reaktionen kann man nie ausschließen. Darum sollte man immer erst in kleinen Dosen und schwachen Konzentrationen beginnen, bevor man „in die Vollen“ geht.

 

Kein Schlankheitsmittel

Auch Manuka-Honig ist kein Wundermittel zum Abnehmen. Das einzig wirklich wirksame Mittel für eine nachhaltige Gewichtsreduktion heißt Disziplin. Aber Manuka-Honig kann in einem Gesamtkonzept aus Ernährungsumstellung, Verbesserung von Schlaf und allgemeiner Gesundheit sowie Steigerung der körperlichen Tätigkeit seinen Beitrag leisten. Im Projekts ist Manuka ein sehr wertvoller Baustein. Jedoch kann er alleine nichts erreichen. Es braucht auch die anderen Komponenten, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen