Natürliches Arzneimittel

Honig ist ein Verdauungssekret von Bienen. Sie füttern damit ihre Larven, die sie in den Waben heran wachsen lassen. Die Larven von Insekten sind an sich besonders schutzlos ihrer Umgebung ausgesetzt. Sie entwickeln daher bereits hoch wirksame Antibiotika, mit denen sie sich gegen Pilze, Viren und Bakterien zur Wehr setzen. Die Brut pflegenden Honigbienen verstärken mit ihrer speziell zubereiteten Nahrung nochmals diesen Effekt und steigern damit die Widerstandskraft der Larven. Der grundlegende, heilende Wirkstoff im Honig ist das Wasserstoffperoxyd. Dabei handelt es sich um ein normales Wassermolekül, das um ein weiteres Sauerstoff-Atom angereichert wurde. Die chemische Bezeichnung von Wasserstoffperoxyd ist daher H2O2. Es ist von Wasser äußerlich nur wenig zu unterscheiden und verhält sich sehr ähnlich. Das zusätzliche Sauerstoff-Atom hängt jedoch nicht allzu stabil an dem Molekül. Bei Kontakt mit organischen Substanzen löst es sich schnell ab und wirkt oxydierend. Der Bienenmade macht das nichts aus. Keime und Sporen werden durch das freie Sauerstoffatom aber schnell abgetötet. Darüber hinaus produzieren die Bienen in ihren Mägen noch zahlreiche andere Enzyme, die den Honig besonders wirksam gegen Krankheitserreger machen.

 

Kontinuierlicher Nachschub

Honig ist ein idealer Träger für Wasserstoffperoxyd. Sein Vorteil ist, dass der Wirkstoff nicht nur frei darin gelöst ist. Er wird aufgrund der besonderen Enzyme aus dem Magen der Bienen auch permanent darin nach gebildet. Darum ist Honig, der auf Wunden geträufelt wird, so wirksam: Eine einzige Verabreichung sorgt für einen permanenten Nachschub an Wasserstoffperoxyd und hält die Wunden damit kontinuierlich frei von Keimen und Sporen. 

Supermarkt-Honig ungeeignet

Bei allen Benefits, den konventioneller Honig bereits verspricht, sollte dennoch nicht allzu blauäugig mit diesem Naturstoff umgegangen werden. Supermarkt-Honig ist für die äußere Wundbehandlung ungeeignet. Zwar hat er durchaus auch die beschriebene Wirkung. Jedoch ist billiger Honig aus der Ladentheke meist mit vielen anderen Substanzen verunreinigt, die eine Heilung verhindern oder eine Wunde sogar verschlimmern können. Gegen eine orale Einnahme von Honig ist grundsätzlich nichts zu sagen – dafür ist er ja schließlich da.

Als Therapeutikum für Hauterkrankungen sollte jedoch nur der medizinisch zugelassene Honig verwendet werden. Das ist zum Beispiel der Medihoney. Neben einigen zusätzlichen Wirkstoffen wird dieser Honig mit Gammastrahlen so sterilisiert, dass keine schädlichen Bakterien mehr enthalten sein können. Denn Bakterien haben die unangenehme Eigenschaft, höchst anpassungsfähig zu sein. So gibt es selbst im eigentlich antibakteriellen Honig immer noch einige Stämme dieser Mikroben, die sich darin recht wohl fühlen. Sie fühlen sich nicht wohl genug, um sich im Honig zu vermehren. Sie können jedoch auf „inaktiv“ schalten und warten, bis sie wieder in für sie besseren Umgebungen sind. Eine offene Wunde mit viel Zugang zu Wasser, Nährstoffen und Sauerstoff ist da für sie tatsächlich ein „gefundenes Fressen.

BEE NATURAL Manuka Honig / Miel de Manuka MGO 600+ 250gr. MANUKA HONIG IN EINEM ECHTGLAS GLAS.
  • Mindestens haltbar bis / Best before: DEZEMBER 2020
  • # ERSCHWINGLICHER ECHTER MANUKA HONIG IN EINEM ECHTGLAS GLAS.
  • # LIEFERUNG NACH DEUTSCHLAND: ZUSTELLUNG INNERHALB VON 2-5 ARBEITSTAGEN / VERSICHERTEN VERSAND MIT SENDUNGSVERFOLGUNG
  • # Die Authentizität von Manuka Honig wird auf der Grundlage einer Anzahl von "Markern" (Inhaltsstoffen) bestimmt. Zwei dieser Substanzen sind DIHYDROXYACETON (DHA) & METHYLGLYOXAL (MGO). Da Dihydroxyaceton in Methylglyoxal umgewandelt wird, müssen diese beiden Substanzen in echtem Manuka Nektar vorliegen. Die Kombination dieser Substanzen in Manuka Honig bestimmt das Ausmaß der nicht-Peroxid antibakteriellen Aktivität.
  • *** NEU *** Mit dem Ziel, die Kristallisation der Zucker im Manuka Honig zu reduzieren, hat der Hersteller dieses Manuka Honigs den Herstellungsprozess verfeinert. Das Ergebnis ist dieser cremige geschmackvolle MGO 600+ Manuka Honig. Aufgrund des guten Ergebnisses ist der Hersteller komplett auf diesen verfeinerten MGO 600+ Manuka Honig gewechselt.*** NEU ***

Urwald Honig, Regenwald Guatemalas, lieblich aromatisch, 500g
  • Zutaten: Urwald Honig
  • OHNE Geschmacksverstärker, OHNE Konservierungsstoffe, OHNE künstliche Farbstoffe, natürlich unvermischt und unfiltriert. Jede Honigsorte unterliegt sehr hohen Qualitätsansprüchen und wird analysiert.
  • GENUSSHELFER-Initiative: Wir spenden 1 Cent aus dem Verkauf dieses Produktes an die Hilfsorganisation TARGET e.V. Ruediger Nehberg. Wir helfen, Sie genießen!
  • 100% NATURTALENT: Wir, der Bremer Gewürzhandel, verwenden ausschließlich hochwertige natürliche Rohstoffe. Wir verzichten auf den Zusatz von billigen Gewichtsbringern wie Salz. Alle Produkte werden nach unseren hohen Qualitätsstandards direkt bei uns im Haus verarbeitet. Ab 50€ Bestellwert versenden wir versandkostenfrei.

Wichtige Regeln beim Umgang mit Honig

Soll normaler Supermarkt-Honig beispielsweise gegen Erkältungen eingesetzt werden, solltest du zwei Dinge beachten:

 

  • Die „heiße Milch mit Honig“ ist zwar lecker, sie zerstört aber die wichtigen Enzyme in diesem Naturheilmittel. Honig sollte niemals über 40° Celsius erhitzt werden, sonst verliert er sämtliche Wirksamkeit gegen Krankheiten. 
  • Honig ist nichts für Babies und Kleinkinder bis zu einem Alter von einem Jahr. Es besteht immer die Gefahr, dass er mit geringen Spuren von Botulin-Bakterien verunreinigt ist. Erwachsenen macht das nicht aus, Babies können jedoch ernsthaft davon krank werden. 

Medizinischer Honig 2.0: Manuka-Honig

Honig ist gut. Manuka-Honig ist besser, vor allem wenn es um die Behandlung von Krankheiten geht. Manuka ist ein Wort aus der Sprache der neuseeländischen Ureinwohner, den Maori. Sie bezeichnen damit den „Manuka-Baum“. Manuka-Honig ist ein Honig, der zu mindestens 70% aus dem Nektar von Manuka-Blüten stammt. Produziert wird Manuka-Honig nach wie vor hauptsächlich in Neuseeland. Hier hat sich eine echte Win-Win Situation für die Wirtschaft und die Umwelt eingestellt. Grund dafür sind die besonderen Eigenschaften des Manuka-Strauchs.

 

Vom Unkraut zur Nutzpflanze

Der Manuka-Baum ist ein Vertreter der Teebaumgewächse und eigentlich den Büschen und Sträuchern zuzuordnen als den echten Bäumen. Der Manuka ist zwar sehr robust und genügsam. Trotzdem kommt er im Wesentlichen nur in Neuseeland vor. Lediglich an der Südspitze von Australien hat er sich ebenfalls angesiedelt.

In Deutschland und in Österreich ist sein Anbau schwierig: Manuka, die „Südsee-Myrte“ ist nicht winterhart. Sie kann hier zwar zum Keimen und Wurzel schlagen gebracht werden. Jedoch ist sie auf ein Leben in Töpfen beschränkt, da sie in der kalten Jahreszeit in einen beheizten Raum gestellt werden muss. In Neuseeland hingegen war die Manuka zunächst ein Ärgernis für die Neusiedler aus Europa. Obwohl die Maori die Pflanze für vielerlei Anwendungen nutzten, wurden sie von den Schafzüchtern und Ackerbauern bekämpft und gerodet wo es nur ging. Spätestens mit dem Boom des Manuka-Honig wurde jedoch der enorme Nutzwert der Pflanze erkannt. Heute wird sie wieder angebaut und damit viele verschiedene Effekte erzielt:

  • Renaturierung gerodeter Waldflächen
  • Zucht, Schutz und Aufbau der natürlichen Bienenvorkommen
  • Forschung der Nutz- und Heilfpflanze und natürlich die Gewinnung des wertvollen Manuka-Honig.

Besonders die Bienenzucht ist mit Manuka sehr einfach: Die Südseemyrte hat eine monatelange Blütezeit und kann so einen Bienenstamm kontinuierlich mit Nektar versorgen.

 

Inhaltsstoffe

Manuka Honig ist praktisch normaler Honig mit einem gewissen Extra. Das „Methylglyoxal“ ist ein hochwirksames, antibakterielles Mittel. So ganz hat man die Funktionsweise von Methylglyoxal noch nicht verstanden. Die Forschung dauert noch an. Jedoch hat man bereits etwas sehr erstaunliches darüber entdeckt:

Methylglyoxal ist nicht nur antibakteriell, die Bakterien können sich an den Wirkstoff auch nicht gewöhnen. Es ist damit den herkömmlichen Antibiotika weit überlegen. Diese verlieren durch immer resistenter werdende Bakterienstämme zusehends ihre Wirksamkeit. Methylglyoxal kann jedoch auch dann noch unerwünschte Keime bekämpfen, wenn die herkömmlichen Antibiotika schon versagt haben. Aus diesem Grund wird der Medihoney, der aus Manuka-Honig gewonnene, sterilisierte Honig, auch zunehmend in der klassischen Schulmedizin eingesetzt. Schon heute findet er vor allem in Unfallstationen und Abteilungen für Hauterkrankungen immer mehr Zuspruch. Er hat sich vor allem gegen die im Krankenhaus so gefürchtete Sepsis, also der Wundinfektion, als hoch wirksam erwiesen.

Auf die Konzentration kommt es an

Zwar wird Manuka-Honig in großen Mengen angebaut. Die weltweite Nachfrage ist jedoch wesentlich größer. Zu einem Qualitätsprodukt gehört deshalb immer auch ein Zertifikat, das seine Echtheit bescheinigt. Wichtig hierbei ist, dass wenigstens einer der folgenden Werte angegeben wird: MGO oder UMF. Der MGO-Faktor ist die nachgewiesene Konzentration von Methylglyoxal pro Kilogramm Manuka-Honig. Die schwächste Stufe ist ca. 83 mg/1000 g Honig.

Damit darf das Produkt bereits als „Manuka-Honig“ bezeichnet werden. Die UMF-Skala soll hierbei einen einfacheren Überblick über die Konzentration des Methylglyoxal bieten. Sie teilt die Konzentrationen in verschiedene Stufen ein. So ist der leichteste Manuka mit einem UMF von 10+ beschrieben. Honig mit der stärksten Konzentration von Methylglyoxal kann einen MGO von 1.200 mg pro 1000 g Honig erreichen. Dies wird dann mit einem UMF von 25+ ausgezeichnet. Je höher der MGO oder UMF Wert sind, desto wirksamer ist der Honig auch. Allerdings wird er dann auch wesentlich teurer. Geschmacklich ist Manuka-Honig, vor allem mit einer hohen Konzentration von Methylglyoxal, nicht ganz mit dem klassischen Honig vergleichbar. Er wird leicht bitter und scharf und bekommt eine minzige Note, je mehr von dem Wirkstoff in ihm enthalten ist. Und ganz ehrlich – um ihn aufs Brötchen zu schmieren ist er wirklich zu schade.

 

Wann normalen und wann Manuka Honig verwenden?

Normaler Honig ist ein Nahrungsmittel. Er kann zwar zum Zubereiten von beruhigenden Getränken verwendet werden. Jedoch ist seine Wirksamkeit mit dem von Manuka nicht vergleichbar. Bei Entzündungen, Magenbeschwerden, Karies oder vielen anderen Krankheiten ist konventioneller Honig aus dem Supermarkt eher wirkungslos bis schädlich.

Ganz anders hingegen Manuka-Honig: Seine antibakterielle Wirkung ist so stark, dass er sogar gegen Karies helfen kann. Manuka-Honig wird meistens jedoch für innere und äußere Infektionen angewendet. Hier hat er sich inzwischen so gut bewährt, dass er sogar von der Schulmedizin anerkannt ist.

 

Anwendung

Äußere Anwendung

Als äußere Anwendung kommt Manuka bei Wunden und bei Infektionen zum Einsatz. Kratzer und Schürfwunden werden zunächst gründlich gereinigt und anschließend mit Manuka bestrichen. Hier kann man durchaus sagen, dass höherwertiger Manuka auch eine bessere Wirkung hat. Neben dem beschriebenen Wasserstoffperoxyd ist hier vor allem das antibakterielle Methylglyoxal, was zur schnelleren Wundheilung führt.
Idealerweise wird der Manuka-Honig aufgestrichen und mit einem Kompressen-Verband versiegelt. Der Handel bietet sogar schon fertige Manuka-Pflaster und Verbände an. Dies ist eine preiswerte Alternative und wesentlich einfacher zu handhaben.

In jedem Fall sollte der Verband 2-3x täglich gewechselt werden. Auch in einer Schicht aus Manuka können sich Schorf und tote Hautzellen ablagern, welche eine Heilung dann wieder verzögern.
Soll ohne Verband die Wunde behandelt werden, bestreicht man sie ebenfalls großzügig mit Manuka-Honig und lässt es ca. eine halbe Stunde lang einwirken. Dann wird alles gründlich abgewaschen. Zum Trocknen bitte einen Fön verwenden, sonst reißt man beim abreiben mit einem Handtuch die Wunde wieder auf. Dieses Verfahren ist auch für Schuppenflechten und Warzen sehr gut geeignet.

 

Innere Anwendung

Manuka-Honig macht dort weiter, wo konventioneller Honig aufgeben muss. Er hat sich vor allem bei inneren Infektionen sehr gut bewährt und wird dadurch ein immer beliebteres Naturheilmittel. Besonders bei Magen-Darm-Beschwerden kann Manuka mit seinem Wirkstoff schnell nicht nur für eine Linderung sorgen. Eine vollständige Genesung ist durch das Methylglyoxal ebenfalls erreicht werden. Ebenso sind Erkältungen, Bronchitis und andere Erkrankungen der Atemwege mit Manuka-Honigschneller und nachhaltiger zu behandeln, als mit normalem Bienenhonig. Aber für Manuka-Honig gilt das Gleiche wie für normalen Bienenhonig auch: Ab 39° Celsius bauen sich die Wirkstoffe, einschließlich dem Methylglyoxal, schnell ab. Mehr als lauwarm sollten die Getränke und Tinkturen mit Manuka Honig deshalb nicht sein.

Letzte Aktualisierung am 20.01.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen