Manuka Honig | Was du vor dem Kauf wissen solltest!

Qualität aus Neuseeland | Nebenwirkung | Medizinischer Honig | Gut für die Haut

Stärkt das Immunsystem

Wirkt antibakteriell gegen Entzündungen

Wirkt gegen Pilzerkrankungen

Manuka Honig

Manuka Honig ist in Deutschland noch fast unbekannt. Der Honig kommt ursprünglich aus Neuseeland, wo er von fleißigen Bienen aus dem Nektar der Südseemyrte hergestellt wird. Diese Pflanze wächst nicht nur auf der Nordinsel Neuseelands, sondern in allen bergigen Regionen Neuseelands sowie im Südosten Australiens. Dem Honig wird allerlei wundersame Wirkung zugeschrieben, er soll das Immunsystem stärken, antibakteriell gegen Entzündungen innerlich und äußerlich wirken, aber auch das Verdauungssystem positiv beeinflussen, gegen Pilzerkrankungen wirken und die Zähne gesund erhalten. Einige der positiven Wirkungen des Honigs konnten nachgewiesen werden, andere warten noch auf Belege. Die meisten Studien finden verständlicherweise in Neuseeland und Australien statt. Aber auch in Kanada und den USA ist man auf den Honig schon aufmerksam geworden und überprüft die medizinische Wirksamkeit.

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MGO 400+
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Ursprungsland
Neuseeland
Neuseeland
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Inhalt
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U

Studien 

Über Manuka existieren natürlich sehr viele Studien, die nicht von wissenschaftlich anerkannten Instituten stammen. Umso wichtiger ist es, auf die Studien zu achten, die sich objektiv und unabhängig mit der Wirksamkeit von Manuka beschäftigt haben. Als Hauptwirkstoff wird nach wie vor der in Manukahonig besonders hohe Gehalt von Methylglyoxal identifiziert. Die Fermentierung der Blütenpollen von Manuka verstärken die Konzentration von Methylglyoxal erheblich, so dass Manuka in der Honig-Form das am höchsten dosierte Nahrungsmittel mit diesem Wirkstoff ist. Die TU Dresden, die ja nun wirklich als seriöses Institut angesehen werden muss, bestätigt sowohl die hohe Konzentration von Methylglyoxal im Honig aus Manuka als auch seine antibakterielle Wirksamkeit. Teilweise wird Manuka bereits in Krankenhäusern offiziell zur Bekämpfung der gefürchteten Sepsis eingesetzt. Selbst das renommierte Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hebt in einem Artikel vom 28.09.2016 die Wirksamkeit von Manuka hervor.

Risiken bei Manuka Honig

Tatsächlich gibt es Risiken bei der Einnahme von Manuka HonigManuka Honig ist ein unbehandeltes Naturprodukt, welches direkt von der Wabe ins Glas geschleudert wird. Eine leichte Filterung ist alles, was dem Manuka Honig zukommt. Damit werden Reste von Wachs und der Bienen heraus gefiltert. Mehr als diese mechanische, kalte Säuberung des Manuka Honigfindet aber nicht statt. Manuka wird nicht erhitzt, bestrahlt, in UV-Licht getaucht oder sonst wie antibakteriell behandelt. Das bedeutet, dass der fertige Manuka tatsächlich einen wesentlich höheren Anteil an Bakterien besitzt, als es behandelte Nahrungsmittel tun. Da Manuka aber eine stark bakterizide Wirkung hat, kann man sich vorstellen, wie stark die Bakterien sein müssen, die in Manuka Honig überleben können. Das Vorhanden sein von Clostridium botulinum und sogar Listerien ist im Manuka Honig nachgewiesen worden. 

Die Einnahme von Manuka erfordert deshalb ein grundsätzlich gesundes Immunsystem. Vorüber gehende Krankheiten wie eine Magen-Darm-Grippe, eine Entzündung der Blase oder eine Erkältung sind kein Hinweis auf ein grundsätzlich schwaches Immunsystem. Darum ist die Einnahme von Manuka im Fall einer akuten Krankheit kein Widerspruch. 

Liegt aber eine pathologische Immunschwäche vor, beispielsweise aus Altergründen oder weil die Person an HIV erkrankt ist, dann ist von der Einnahme von Manuka abzuraten. Das gilt besonders für kleine Kinder, Säuglinge und Neugeborene. Was für einen Menschen mit gesundem Immunsystem bedenkenlos bis hoch gesund ist, kann bei immun schwachen Menschen schwere Krankheiten auslösen. Manuka ist zwar antibakteriell wirksam – als unbelassenes Naturprodukt hat er trotzdem einige ungebetene Gäste huckepack dabei. Bei gesunden Menschen pushen diese durch ihre bloße Anwesenheit das eigene Immunsystem. Fehlen aber diese Abwehrkräfte, kann dies bei den betreffenden Personen böse Folgen haben. 

Schließlich sollten auch Typ I oder II Diabetiker den Konsum von Manuka Honig ebenso scharf kontrollieren, wie jedes andere stark zuckerhaltige Nahrungsmittel ebenfalls. Auch Manuka Honig besteht zum großen Teil aus Zucker. Dieser wird von den Menschen mit dieser Krankheit ebenso schlecht verstoffwechselt, wie raffinierter Industriezucker ebenfalls. Wenn aber schon der Diabetiker etwas Süßes essen will, ist Manuka Honig wahrscheinlich neben frischen Früchten das Beste, was er zu sich nehmen sollte. Damit ist Manuka Honig auch für die Personen mit dieser Krankheit unter Vorbehalt empfehlenswert.

Botanik

Die Manuka (Leptospermum scoparium), zu Deutsch „Neuseelandmyrte“ oder „Südseemyrte“ gehört zur Pflanzengattung der Myrtengewächse. Obwohl es so ähnlich klingt wie das biblische „Myrrhe“, hat die Myrte nichts mit dieser traditionellen Heilpflanze aus der abendländischen Kultur gemeinsam: Die Myrrhe ist das Harz eines Balsam-Baumes, der aus Westafrika stammt. Das Myrtengewächs Manuka hat seinen Ursprung in Neuseeland und dem südöstlichen Australien, genau gesagt in der Provinz New South Wales. Die Produkte der Manuka sind das Manuka-Öl und der Manuka-Honig. Obwohl sie also aus einem ganz anderem Teil der Erde stammt, ist ihre Heil- und wohltuende Wirkung durchaus mit dem der Myrrhe vergleichbar.

Die Südseemyrte ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Diese Bäume sind sowohl in Australien als auch in den bergigen Regionen Neuseelands beheimatet und gehören zum traditionellen Baumbestand der Inseln. Dementsprechend ist die Südseemyrte eine bei den Maori verwendete Heilpflanze. Traditionell werden Blätter und Rinde der Südseemyrte verwendet, aber gelegentlich kommt auch der Honig zum Einsatz. Die Produkte des Manuka-Baums werden herkömmlich äußerlich angewendet zur Desinfektion und Unterstützung der Wundheilung, insbesondere bei Entzündungen. Innerlich angewandt sollen die Produkte des Manuka-Baums bei Erkältungen, Blasenentzündungen und anderen Infektionen die Heilung unterstützen. Seit etwa 2010 steigt die internationale Nachfrage nach Manuka beständig, was sich auch in der Preisentwicklung zeigt: Anstelle der 2010 üblichen 37 NZD für ein Kilogramm des Honigs waren 2015 schon 100 NZD zu zahlen.

Eigenschaften der Neuseelandmyrte

Die Neuseeland- oder Südseemyrte hat einen schlanken aber eher strauchförmigen Wuchs, bei dem der typisch baumartige Zentralstamm nicht sehr ausgeprägt ist. Trotzdem erreicht die Manuka eine beachtliche Höhe. Die Angaben schwanken, je nach Quelle, zwischen vier und fünfzehn Meter, die ein ausgewachsener Manuka-Baum erreichen kann. Als landwirtschaftlich oder gartenbautechnisch gepflegter Baum ist sein Wuchs höher, als in der freien Natur. Ein Erkennungsmerkmal für die Heilpflanze sind die silbrigen Haare, welche die Zweige und die jungen Blätter umhüllen. Ebenso kann man den Manuka an der Borke erkennen, die sich an den älteren Teilen des strauchartigen Baums in langen Streifen ablöst.

Die Blätter sind klein, schlank und laufen spitz zu. Bei einer ähnlichen Art haben sie eine ovale, eiförmige Kontur. Eine wahre Pracht wird der Manuka-Baum, wenn er blüht. Die Blüten sind Kirschblüten in Form und Größe sehr ähnlich. Die Südseemyrte bietet ein großes, wirklich atemberaubendes Farbspektrum während der Blütezeit: Edles reinweiss, tiefes violett, blutrot oder Mischformen sind möglich.

Der buschartige Wuchs der Südseemyrte ist dem rauen und windigen Klima ihrer angestammten Region geschuldet: Sie ist sehr robust und kommt auch mit starkem Wind gut zurecht. Allerdings ist sie auf einen dauerfeuchten Boden angewiesen. Längere Trockenperioden übersteht sie nicht sehr gut, Staunässe jedoch ebenfalls nicht. Die Bewässerung ist deshalb beim professionellen Anbau von Manuka eine der größten Herausforderungen.

Anbau von Manuka

Da die Wildbestände von Manuka bei Weitem nicht ausreichen, um den weltweiten Hunger nach Manuka-Honig und Manuka-Öl zu stillen, wird der Baum inzwischen professionell angebaut. In mehrere hundert Hektar großen Plantagen wird die Südseemyrte zur Gewinnung von Honig und Öl angebaut. Der Ansatz ist jedoch sehr unterschiedlich: Manche Plantagenbesitzer setzen auf Gewinnmaximierung und gehen recht großzügig mit Pflanzenschutzmitteln um. Andere Manuka-Bauern setzen wiederum auf biologische Landwirtschaft. Diese sind jedoch noch in der starken Unterzahl, wenngleich der Trend eindeutig in Richtung Bio zeigt.

Der enorme Preis, den Manuka-Honig heute erzielt, macht den professionellen Anbau der Südseemyrte sehr wirtschaftlich. Jedoch wächst sie auch in ihrer angestammten Region auch heute noch im biologisch-freiem Wildwuchs.

Zierpflanze für den Sommer

In Deutschland kann die Manuka ebenfalls angebaut werden. Als nicht-winterharte Pflanze ist sie jedoch nur für den Bewuchs in Kübeln geeignet. Ihre Umgebungstemperatur darf nicht unter 7° C fallen. Das schränkt ihr Höhenwachstum auf maximal drei Meter ein. Auch hier ist die punktgenaue Bewässerung das Wichtigste, was beim Umgang mit der Manuka beachtet werden muss.

Geschmack

Manuka Honig schmeckt wie Honig. Rechtlich gesehen muss ein Bienenvolk nur in der grob definierten Nähe von Manuka-Bäumen angesiedelt sein, damit der von diesen Bienen hergestellte Honig als Manuka vertrieben werden darf. Als Folge der hohen Nachfrage während der letzten Jahre sowie der Natur der Bienen, überall da Nektar einzusammeln, wo er eben gerade vorhanden ist (und auch Zuckersirup als Futter anzunehmen), ist in den meisten Honigen, die als Manuka vertrieben werden, kein oder kaum Manuka nachweisbar. Generell sind Baumhonige eher würzig als Blütenhonige, sie sind dunkler und schmecken etwas herb. Ein Honig mit einem hohen Anteil an Manuka Nektar wird also sehr würzig und mit einer leichten Schärfe daherkommen. Trotzdem ist es nicht möglich, allein aufgrund des Geschmacks Manuka von anderen Honigen zu unterscheiden.

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Herstellung

 

Honig entsteht in erster Linie durch die Arbeit der Bienen. Die gefüllten Waben werden vom Imker aus dem Bienenstock entnommen, im Kalt-Schleuder-Verfahren wird der Honig aus den Waben geholt. Das ist wichtig, denn nur kaltgeschleuderter Honig hat alle Inhaltsstoffe, die er von Natur aus haben sollte. Wird der Honig erhitzt, zersetzt sich ein Teil der chemischen Verbindungen und geht damit verloren. Du solltest also beim Kauf von Honig immer darauf achten, dass er kaltgeschleudert ist. Worauf Du sonst achtest, ob Du einen besonders hohen MGO-Wert bei Deinem Honig bevorzugst, hängt davon ab, was Du damit erreichen willst. Du kannst Manuka natürlich ganz normal auf dem Brot essen oder in die warme Milch einrühren, wie jeden anderen Honig auch. Honig ist nicht nur Medizin, sondern auch Nahrungsmittel.

Hier noch ein aktuelles Video vom HR-Fernsehen zum Thema Manuka Honig

Weitere Informationen bezüglich Manuka Honig findest du hier: Manuka Honig

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie entsteht der Honig mit Manuka?

Manuka Honig ist im Grunde ein ganz normaler Bienenhonig. Er entsteht, wenn Bienen die Pollen des Manuka-Baums zu Honig verarbeiten.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem normalen Honig und Manuka-Honig? 

Der Unterschied liegt in der Konzentration von Methylglyoxal, was als Hauptwirkstoff im Honig mit Manuka identifiziert wurde.

Was ist der Imkerhonig?

Imkerhonig ist professionell hergestellter Honig

Was ist Manuka-Tee?

Manuka Tee wird nicht aus dem Honig, sondern aus den Blättern des Manuka-Baums gewonnen. Die Blätter werden gesammelt, getrocknet und mit heißem Wasser aufgegossen. Empfohlen ist ein Teelöffel auf eine Tasse heißen Wasser. Nach einer Zieh- und Setzzeit von 4-5 Minuten ist der Manuka-Tee genussfertig. Er hat ebenfalls eine interessante Konzentration an heilsamen ätherischen Ölen.

Was ist Manukaöl?

Manukaöl wird per Dampfdestillation aus dem Manuka-Baum gewonnen. Es hat eine wesentlich höhere Wirkung als alle anderen Teebaumöle. Es ist hochwirksam gegen Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen.

Wo kann man Manuka kaufen?

Manuka ist im Reformhaus und im Versandhandel erhältlich. Es ist aber empfohlen, nur vertrauenswürdige Shops zu besuchen, da besonders bei Manuka viele gefälschte Produkte im Umlauf sind. Wenn du einen hochwertigen Manuka-Honig suchst, ist dieser Manukahonig von Natrea sehr zu empfehlen. 

Manuka Honig ins Auge?

Über eine Möglichkeit, mit Manukaöl oder Manukahonig eine Augenbehandlung durchzuführen, liegen noch keine sicheren Erkenntnisse vor. Wir empfehlen die direkte Applikation von Manukaöl oder Honig mit Manuka ins Auge zu vermeiden.

Manuka Honig Nasenspülung

Ein hoch dosierter Manuka Honig (UMF 20 oder höher) kann mit warmen Wasser verdünnt und bedenkenlos als Nasenspülung verwendet werden. Es bekämpft Entzündungen und kann helfen, eine Verschleimung abzuführen.

Ist Manuka Honig gesundheitsschädlich?

Kommt auf die Dosis an. Manuka Honig ist stark zuckerhaltig und sollte deshalb stets in Maßen genossen werden.

Gibt es bei Manuka Honig bzw. generell bei Honig Qualitätsmerkmale? 

Das wichtigste Qualitätskriterium für Manuka Honig ist der UMF. Je höher dieser ist, desto höher ist die Konzentration von Methylglyoxal im Honig. Weitere Informationen findest du hier: https://vitalinstitut.net

Wie überprüft man die Echtheit?

Honig-Produkte, auf denen „Manuka“ steht, jegliche UMF-Angabe jedoch fehlt, sind mit Sicherheit Fälschungen. Diese sind leider sehr häufig: Von fünf Gläsern Manuka ist nur eines echt!

Welche Vitamine hat Honig mit Manuka?

Der Honig hat nachweislich Spuren von den Vitaminen C, B1, B2 und B6. Diese sind jedoch in so geringer Konzentration vorhanden, dass sie praktisch keine Bedeutung in ernährungswissenschaftlicher oder gesundheitlicher Hinsicht haben. Auch die Konzentration der Spurenelemente Magnesium, Kalium oder Kalzium sind vorhanden, aber unbedeutend. Es lassen sich sogar Metalle im Honig nachweisen. Eisen, Kupfer, Mangan und sogar Chrom wurde schon in diesem Produkt gefunden, jedoch in so dermaßen geringen Dosen, dass sie nur mit bester Labortechnik nachzuweisen sind. Ernährungsphysiologisch haben sie keine Bedeutung, weder in positiver noch in negativer Hinsicht. Die interessantesten Wirkstoffe im Honig mit Manuka sind der Zucker, das Methylglyoxal und die ätherischen Öle.

Lavendelhonig oder Honig mit Manuka? 

Honig ist schon seit Jahrtausenden ein beliebtes und bekanntes Heilmittel. Es gibt zahlreiche Heil-Honige auf dem Markt, die alle wo wohlschmeckend wie wohltuend wirken können. Jedoch ist der Honig mit Manuka durchaus als besonders wirkungsvoll zu betrachten. Wenn ein Honig bereits in der professionellen Wundbehandlung eingesetzt wird, dann sollte man den Ärzten schon vertrauen. Mit Lavendel-Honig kann man hervorragend einen Husten behandeln, zur Wundheilung ist er jedoch nicht geeignet.

Medizinische Zukunft von Manuka

Honig, der direkt auf Wunden gestrichen wird, bildet Wasserstoffperoxyd aus. Aus einheimischen und australischem Honig wurde der sogenannte „Medihoney“ entwickelt. Er ist nur in der Apotheke erhältlich und besteht aus 50% einheimischen und 50% australischem Honig. Gemeinsam haben sie sich als besonders wirkungsvoll gegen Keime in Wunden erwiesen.

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