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Inhaltsstoffe der Manuka Pflanze

Die Manukapflanze ist ein traditioneller Heilbaum der Maori, der neuseeländischen Ureinwohner. Er wurde für die Bekämpfung von Blasenerkrankungen, Wundinfektionen, Beschwerden von Magen und Darm und Erkältungen eingesetzt. Ursprünglich wurde dafür aus frischer Rinde ein Sud hergestellt, der als Tee aufgekocht wurde. Daher stammt der erste europäische Name für die Manuka: Die Entdecker der Pflanze nannten ihn aufgrund der Nutzung durch die Ureinwohner „Teebaum“.

Die hauptsächlichen Wirkungsstoffe der Manuka sind ätherische Öle. Sie sind vor allem im Harz und in den Blütenpollen enthalten. Diese Öle wirken nachweislich antibakteriell und können wirksam gegen Entzündungen aller Art eingesetzt werden. Besonders wirksam haben sich die ätherischen Öle der Manuka gegen das gefürchtete Magen-Darm-Bakterium „Helicobacter Pylori“ erwiesen. Dieses Bakterium, welches sogar in der aggressiven Magensäure überleben kann, wird als Haupt-Verursacher von Magengeschwüren angesehen. Die Manuka scheint besonders dagegen noch eine hochwirksame Therapie sein.

Inhaltsstoff MGO

Dass Honig Wasserstoffperoxid enthält, wurde bereits erwähnt. Die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind ebenfalls bereits thematisiert worden. Insbesondere Manuka enthält aber außerdem noch Methylglyoxal, kurz MGO. Diese Chemikalie ist ein antibakteriell wirksames Zuckerabbauprodukt. MGO entsteht, wenn sich die Feuchtigkeit des Blütennektars in der Wabe abhanden verflüchtigt, im Nektar ist die Chemikalie noch nicht vorhanden. Der Manuka-Baum enthält einen Stoff namens Dihydroxyaceton, der nach dem Einsammeln des Nektars durch die Bienen wohl in MGO umgewandelt wird. MGO hat sich in Laborversuchen als hochgradig wirksam gegen Bakterien des Stamms Staphylococcus aureus und Escherichia coli.

Erstere Bakterien verursachen bei Menschen mit schwachem Immunsystem oder einer anderweitig gestörten Abwehr Hautentzündungen wie Furunkel oder Karzinome, können Muskelbeschwerden hervorrufen und sind als antibiotika-resistente Stämme unter der Abkürzung MRSA bekannt. Escherichia coli werden landläufig als Kolibakterien bezeichnet, einige Stämme der Bakterien kommen im Darm vor und sind dort maßgeblich an der Produktion von Vitamin K und anderen Vitaminen beteiligt. Allerdings gehören auch einige pathogene, also krankheitserregende Stämme zu diesen Bakterien, die insbesondere bei mangelnder Lebensmittelhygiene Probleme verursachen.

Kein anderer Honig hat einen so hohen Gehalt an MGO wie Manuka. Und Manuka wird mit unterschiedlichen Konzentrationen vertrieben: Es gibt den Manuka 100+, 250+, 400+ und 550+. Je höher der Gehalt an MGO, desto höher natürlich auch der Preis für 100 g des Honigs.

Wirksamkeiten von Manuka

Manuka ist inzwischen eine recht gut erforschtes natürliches Heilmittel. Es hat sich mittlerweile eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten etabliert, gegen die Manuka heilend oder zumindest förderlich für die Heilung sein soll. Ein Wundermittel ist es dennoch nicht.

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Studien zu Manuka

Über Manuka existieren natürlich sehr viele Studien, die nicht von wissenschaftlich anerkannten Instituten stammen. Umso wichtiger ist es, auf die Studien zu achten, die sich objektiv und unabhängig mit der Wirksamkeit von Manuka beschäftigt haben. Als Hauptwirkstoff wird nach wie vor der in Manukahonig besonders hohe Gehalt von Methylglyoxal identifiziert. Die Fermentierung der Blütenpollen von Manuka verstärken die Konzentration von Methylglyoxal erheblich, so dass Manuka in der Honig-Form das am höchsten dosierte Nahrungsmittel mit diesem Wirkstoff ist. Die TU Dresden, die ja nun wirklich als seriöses Institut angesehen werden muss, bestätigt sowohl die hohe Konzentration von Methylglyoxal im Honig aus Manuka als auch seine antibakterielle Wirksamkeit. Teilweise wird Manuka bereits in Krankenhäusern offiziell zur Bekämpfung der gefürchteten Sepsis eingesetzt. Selbst das renommierte Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hebt in einem Artikel vom 28.09.2016 die Wirksamkeit von Manuka hervor.

Gegen Herpes

Die Hauptursache für Herpes ist das Bakterium „Staphylococcus Aureus“. Tests haben ergeben, dass Manuka-Honig selbst in 54facher Verdünnung dessen Wachstum noch hemmen kann. Sobald das typische Brennen des Herpes bemerkt wird, kann ein sofortiges Bestreichen mit Manuka-Honig die Entzündung abfangen.

Gegen Krebs

Manuka Honig sollte nicht zur direkten Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden. Zwar wurde Manuka eine gewisse antikarziogene Wirkung nachgewiesen, es wäre dennoch unseriös zu behaupten, dass dieses pflanzliche Heilmittel eine wirksame Alternative zur Chemotherapie wäre. Jedoch kann Manuka Honig helfen, die Nebenwirkungen zu lindern. Vor allem wirkt er sehr schnell heilend auf die Schleimhäute im Mund und Magen.

Gegen Halsschmerzen

Manuka hat eine heilende Wirkung bei Halsschmerzen. Dazu wird am Besten ein Löffel Manuka-Honig pur genossen.

Gegen Karies

Es gibt Zahnpasten, die mit Manuka-Honig angereichert sind. Das ist natürlich etwas widersprüchlich, da der Zucker im Honig den Karies begünstigt. Jedoch können die ätherischen Öle sehr selektiv auf die Mundflora wirken und die Karies-Bakterien wirksam bekämpfen.

Gegen Erkältungen

Manuka in der Honig gebundenen Form ist hochwirksam gegen alle Symptome einer Erkältung. Es wirkt lindernd und beschleunigt die Heilung. Dazu wird es mit heißem Wasser im Verhältnis 1:10 gemischt bis es sich vollständig aufgelöst hat. Anschließend wird es geschnupft oder getrunken.

Gegen Warzen

Honig ist schon seit vielen Jahrhunderten ein beliebtes Heilmittel gegen Warzen. Der mit Manuka angereicherte Honig ist deutlich wirksamer für diese Anwendung.

Gegen Juckreiz

Juckreiz entsteht durch Insektenstiche, Entzündungen, trockene Stellen oder einer Infektion mit Schuppenflechten. Manuka kann in jedem Fall durch Bestreichen den Juckreiz nicht nur sofort lindern, sondern bekämpft auch die Ursachen.

Bei Durchfall

Bei einem Durchfall verliert der Magen-Darm-Trakt viele Nährstoffe und Spurenelemente. Außerdem ist ein Durchfall auch immer eine innere Entzündung. Manuka hilft dabei, die Entzündung zu bekämpfen. Als Honig verabreicht, hilft es außerdem dabei, schnell wieder zu Kräften zu kommen.

Gegen Verstopfung

Wie gegen Durchfall, kann Manuka auch bei einer Verstopfung dabei helfen, den Darm wieder „in Schwung“ zu bekommen. Einfach täglich 2-3 Löffel pur genießen, dann wird sich die Wirkung einstellen.

Gegen Diabetes

Honig bei Diabetes? Mit Manuka geht das – jedoch nicht zur Einnahme. Dieser Honig hilft dabei, die schlimmeren Typ 1 Begleiterschenungen wie das diabetische Fuß-Syndrom oder offene Beine zu behandeln. Dazu wird er auf die Stellen aufgetragen. Allerdings verträgt nicht jeder diese Therapie gleichermaßen. Der Wirkstoff Methylglyoxal, der auch in Manuka enthalten ist, kann die Nerven auch überempfindlich machen.

Bei Depression

Eine Depression hat vielfältige Ursachen. In der Regel entsteht sie aufgrund einer Kombination aus physischer und psychischer Faktoren. Depressionen sind besonders unangenehm, wenn sie mitten in der Nacht den Schlaf rauben. Heiße Milch mit Honig sind seit jeher ein beliebter Schlaftrunk. Verwendest du Manuka-Honig, ist die Wirkung noch stärker und du findest wieder deinen Schlaf.

Zur Steigerung des Immunsystems

Manuka ist direkt und indirekt für die Stärkung des Immunsystems förderlich. Es wirkt direkt, weil es schleichende und noch unbemerkte Infekte im Körper bekämpfen kann, und indirekt weil es den Schlaf und das Wohlbefinden fördert. Dazu wird einfach nach jeder Mahlzeit ein Teelöffel Manuka pur genossen.

Gegen Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen haben ebenfalls eine Infektion als Ursache. Vor der Behandlung mit Manuka sollten die Ohren gründlich gespült werden. Wenn der Ohrenschmalz entfernt ist, kann das heilende Manuka besser zur entzündeten Stelle vordringen. Überdosieren kannst du Manuka nicht, darum gib ruhig ein paar Tropfen puren Honig in die Gehörgänge und lass es ein paar Stunden wirken. Danach spülst du die Ohren wieder aus und wiederholst ggf. den Vorgang 3-4 mal. Statt des Honigs kannst du auch das Öl verwenden.

Gegen Nagelpilz

Als Honig verabreicht, ist Manuka gegen Nagelpilz nicht optimal. Als Öl ist es jedoch sehr wirksam und wird einfach über einen längeren Zeitraum regelmäßig aufgetragen.

Gegen Narben

Der Wirkstoff Methylglyoxal wird auch erfolgreich zur kosmetischen Behandlung von Narben eingesetzt. Vor allem in der Ausheilphase wirkt es antibakteriell und kann helfen, die Verwachsungen so gering wie möglich werden zu lassen.

Gegen Zahnfleisch-Entzündung

Die antibakterielle Wirkung von Manuka ist auch bei Zahnfleischentzündung wirkungsvoll. Hier empfiehlt sich eine Kombinations-Therapie mit pharmazeutischen Mundspülungen.

Antibakterielle Wirkung

Es hat sich gezeigt, dass Manuka selbst Bakterien erfolgreich bekämpfen kann, die schon eine Antibiotika-Resistenz entwickelt haben. Der Eiter-Bakterientyp „Staphylococcus aureus“ gehört zu den gefürchtetsten Krankenhauskeimen. Die Wirkstoffe im Manuka sind sogar in 54facher Verdünnung noch wirksam gegen dieses Bakterium. Als unterstützende Therapie kann Manuka deshalb in jedem Fall eingesetzt werden.

Gegen Blasenentzündung

Die Therapie von Blasenentzündungen gehören zu den traditionellen Behandlungen, die bereits von den Maori-Urvölkern praktiziert wurde.

 

In der Schwangerschaft

Manchmal raten Ärzte davon ab, während der Schwangerschaft Honig zu konsumieren. Denn im Honig können Bakterien enthalten sein, die Mutter und/oder Kind gefährlich werden können. Das Risiko ist zweifelsohne da, aber es ist relativ gering. Und gerade bei Medihoney, der ausdrücklich zur medizinischen Verwendung hergestellt wird, ist die Anwendung nach Herstellerangaben durchaus möglich.

 

Gegen Akne

Honig wirkt leicht desinfizierend und antiseptisch, und weil er als Wundabdeckung Wunden feucht hält und damit ein gutes Heilklima schafft, kann er tatsächlich zur Unterstützung der Heilung der Haut eingesetzt werden. Man hört hin und wieder die Empfehlung, Manuka bei Akne anzuwenden. Was landläufig als Akne bezeichnet wird, ist ein während der Pubertät vermehrt auftretender pickeliger Hautausschlag. Der kann auf psychischen oder körperlichen Stress zurückzuführen sein, auf hormonelle Umstellungen, auf ungewohnte Ernährung, Schad- oder Reizstoffe in der Luft, in Kosmetika oder Waschmitteln. Es ist also gar nicht sofort klar, was Akne eigentlich ist. Meist kommen bakterielle Hautinfektionen zu den Auslösern dazu. Ob Manuka bei Akne wirksam ist, hängt nicht zuletzt davon ab, woher die Akne kommt, was also der Auslöser für die entzündlichen Hautreaktionen ist. Tatsächlich kann gemeinsam mit einem kompetenten Dermatologen abgeklärt werden, ob eine unterstützende Behandlung mit Medihoney oder Manuka sinnvoll ist.